Doris's profileDoris in PortoPhotosBlogListsMore ![]() | Help |
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March 17 Michi's und mein GeburtstagMichi hat genau zwei Jahre vor mir das Licht der Welt erblickt und da der 10. März einfach der beste aller Tage ist haben wir beschlossen ein bissi zu feiern. Ja, nur ein bissi. Michis Eltern und meine Mum waren auf Besuch in Porto und deshalb haben wir ausgemacht, dass wir uns nur gemütlich in der Strandbar auf ein Bier treffen. Ich glaub wir wussten es alle schon als wir es ausgemacht haben, dass das nicht funktionieren kann. Um halb drei haben wir die Bar dann wieder verlassen und spätestens als ich mit meiner Mum am Doppeldeckersightseeingbus saß hab ich es bereut. Seht euch einfach die Bilder dazu an. Richtig fette Party gibts am 23.10. und ihr seid alle herzlich eingeladen ;) March 16 Essen in Portugal oder die Portugiesen sind solche FerkelWas bis jetzt auf meiner Seite fehlte ist ein Blog über das portugiesische Essen. Woran kann das wohl liegen. Ist es so gut, dass ich immer am Essen bin und ich deswegen keine Zeit habe etwas darüber zu schreiben? Reicht es, dass ich es essen muss und mir vielleicht schlecht werden könnte wenn ich darüber schreibe? Will ich euch einfach nur etwas außerordentlich Gutes vorenthalten? Will ich euch vor diesen Grausamkeiten einfach nur schützen? Die Antwort wird am Ende dieses Eintrags klar auf der Hand liegen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es ist wirklich ein schwieriges Thema. Ich fang einfach bei der guten alten Franzesinha an: Man nehme eine dicke Scheibe Toastbrot, lege ein Stück gebratenes Fleisch (Schuhsohle) darauf, ein Blatt dicken Schinken, typisch portugiesische Würstel und obendrauf noch eine Scheibe dickes Toastbrot. Auf das Toastbrot gebe man dann ganz viel Käse und rundherum schütte man eine nach Bier schmeckende braune Sauce. Dann schiebe man das ganze in den Ofen und warte bis der Käse geschmolzen sei. Vor dem Servieren gebe man als krönenden Abschluss noch ein Spiegelei auf den Käse und verteile Pommes um die "kleine Französin. Und Appetit bekommen? Warum werden die Bewohner Portos Kuttelfresser genannt? Noch ein paar kurze Statements zur portugiesischen Küche: - wie man bei uns geselchte Salami kaufen kann gibt’s hier die Schweinsohren - man kann im Supermarkt eine Packung Hühner- und Schweinefüße kaufen (keine Ahnung was man damit macht) - sie verwenden fast kein Salz, keine Gewürze und keine Kräuter außer Petersilie - Portugiesen sagen, dass ein Essen dann gut war wenn es viel war und einem danach schlecht ist (für mich muss es nicht viel sein, mir wird gleich mal schlecht davon) - sie sind ziemlich einfallslos. Es gibt immer Fisch mit Reis oder Kartoffel oder Fleisch mit Reis oder Kartoffel. - Egal was man bestellt es ist überall Schinken dabei (Lasagne mit Schinken, Schnitzelsemmel mit Schinken) - als Vegetarier hat man ein sehr schweres Leben hier in Portugal - alles wird fritiert oder schwimmt in Fett (anfangs hab ich ja noch gedacht, mir passen meine Hosen nicht mehr weil die Putzfrauen im Heim meine Wäsche zu heiß waschen) Solltet ihr mir nicht glauben, dann überlegt auch mal folgendes: Nehmen wir eine Stadt wie Wien und schlendern wir mal durch die Straßen und sehen uns die verschiedenen Lokale an. Wir werden Restaurants mit Spezialitäten aus den verschiedensten Ländern der Welt entdecken. China, Italien, Frankreich, Thailand, Japan, Indien, Pakistan, Dalmatien, Griechenland und viele mehr. Aber hat ihr schon mal ein portugiesisches Restaurant gesehen? Eben. Glaubt ihr mir jetzt!? Heute haben uns portugiesische Studenten gefragt, ob wir mit ihnen kommenden Dienstag Franzesinha essen gehen wollen denn sie kennen ein Restaurant da gibt es die beste Franzesinha Portugals und wir müssen sie dort unbedingt einmal probieren. Da hatten wir schon das Problem. Sie sind hier total stolz auf ihre Spezialität und man darf nicht sagen, dass es einem nicht schmeckt. Das hören sie nicht gerne. Also sagten wir: „Sehr gerne.“ Entweder überleg ich mir noch schnell eine Ausrede oder ich nehm all meinen Mut zusammen und stell mich dieser Herausforderung. March 04 Madrid 23. - 27.02.2007Freitag 23.02.2007
Carlos brachte uns am Vormittag zum Flughafen und um 12:40 ging es mit Flug-Nummer: FR 5483 nach Madrid. Um 14:50 Ortszeit sind wir (ich und wei Sextouristen) in Madrid gelandet. Andi und Michi sind nämlich ziemlich schnell draufgekommen, dass die Menschen in Spanien hübscher sind als in Portugal. Sie kamen aus dem Schaun manchmal gar nicht mehr raus. Naja, vielleicht hab ich manchmal auch gschaut. Sind mit der Metro zum Plaza de Espanà gefahren und haben uns dort gleich in einem Hostel eingemietet. Ein sehr nettes und billiges Hostel aber da es gerade renoviert wurde war es ein bissi staubig aber das störte uns nicht wirklich. Die Vermieterin war auch total nett und konnte sogar ein paar Wörter Deutsch. Gleich bei unserer Ankunft versuchte sie uns zu vemitteln, dass wir in der Nacht leise sein sollen. Da wir das auf Spanisch nicht so ganz verstanden hatten sagte sie: "No Feuerwerk." Scheiße, die Raketen umsonst mitgebracht. Haben unsere Rucksäcke abgestellt und machten uns gleich auf den Weg die Stadt zu erkunden. Unser erstes Ziel war Starbucks. Gibts in Porto nämlich nicht und wir waren gleich total begeistert. Stellten uns und und bestellten. Ich war als erste von uns dran und bestellte mir meinen Kaffee. Naja, und wie ihr wisst wird man bei Starbucks immer nach dem Namen gefragt und der wird dann auf den Becher geschrieben. Da ich dieses Spiel schon kennen und auch weiß, dass wenn ich meinen Namen sage ich ihn mindestens fünfmal wiederholen muss, sagte ich Patricia. Michi und Andi sind natürlich weggebrochen hinter mir. Ich hieß dann Patricia, Michi=Michel und Andreas wurde zu Andrea. Wir hatten einen richtigen Spass damit und machten uns aus, dass wir jeden Tag zu Starbucks gehen und uns immer die blödesten Namen geben. Was dabei heraus kam könnt ihr auf den Bildern sehen. Nur einmal hat Michi es übertrieben. Als er nämlich Dr. Know sagte hat ihn der Verkäufer schon etwas genervt angesehen und sagte: "You are Tom! OK!" Und schon hatte Michi Tom auf dem Becher stehen. Michi hat dann Kontakt mit zwei IBSlerinnen die in Madrid studieren aufgenommen und wir machten aus, dass wir uns in ihrer Wohnung treffen. Auf den Weg dorthin machten wir eine Pause in einer Bar und probierten spanisches Bier und Tapas. Dann gingen wir zu den zwei Mädels und tranken ihnen gleich mal den ganzen Bier- und Weinvorrat weg bevr wir uns alle zusammen auf den Weg in eine Tapas-Bar machten. Dort gab es noch mehr Bier und wirklich leckere Tapas. Ich bin seitdem süchtig nach den Dingern. Nach dem Essen gings in die Innenstadt ins Fortgehviertel. Madrid ist der Wahnsinn. Egal wann die Straßen sind voller Menschen. Sind dann noch in zwei Lokale und um ca. 3 Uhr gings Richtung Hostel. Wir erinnert uns ja, dass wir kein Feuerwerk machen dürfen aber von singen hat niemand etwas gesagt. Also gaben wir Fürstenfeld vom Besten. Es gab selbstverständlich auch eine Übersetzung auf Spanisch.
Samstag 24.02.2007
Ui, was waren das für Kopfschmerzen. Um ca. 11:00 quälten wir uns aus unseren Betten und machten uns auf Nahrungssuche. Michi hat gleich seinen Kaffee verschüttet und ich verweigerte die frittierten Eier mit den fetten Würsteln. Nachdem herrlichen Frühstück gings in die Spielhalle. Sehr lustig und zum ausnüchtern perfekt. Dannach machten wir uns auf den Weg Richtung Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia. Ein sehr geniales Museum in dem wir sehr viel Zeit verbrachten. Wir liefen dann noch ein bissi in der Stadt herum und zufällig entdeckten wir eine geniale Ausstellung von Nam June Paik. Nach dem wir noch ein bissi im Hostel herumgelegen sind und die Jungs die spanische Nachrichtensprecherin bewundert haben trafen wir uns mit Veronika. Wir gingen in zwei sehr nette Bars aber an diesem Tag war fortgehtechnisch nicht sehr viel mit uns anzufangen.
Sonntag 25.02.2007
Frühstück war an diesem Tag besser. Es gab Kaffee von Starbucks und Baguette mit Schinken aus dem Schinken-Museum. Unser erses Ziel Museo del Prado. Aber nachdem wir die Menschenschlange sahen sagten wir uns, nein danke und machten uns auf den Weg zum Museo Thyssen-Bornemisza. Dort natürlich das gleiche in Grün. Nun mussten wir uns entscheiden. Was machen wir? Wenn wir die Museen sehen wollen, dann müssen wir uns anstellen da montags alle zu haben und wir Dienstag Mittag wieder abreisen. Andi und ich entschieden uns uns vorm Prado anzustellen und aufs Thyssen zu verzichten. Leider falsche Entscheidung. Nur alte Schinken im Prado und einfach zu viele Menschen. Haben uns dann mit Michi getroffen und sind zum Thailänder essen gegangen. Sehr genial. Fast so gut wie in Thailand. Mit unseren vollen Bäuchen machten wir uns dann auf den Weg zum Santiago-Bernabéu Stadion. Das Stadion von Real Madrid. David Beckham trafen wir leider nicht. Dannch stand Busfahren am Plan. Wir setzten uns in einen Bus der einmal durch ganz Madrid fährt und verbrachten zwei Stunden damit uns die alles anzusehen. Unterhalten wurden wir von einem angesoffenen Puertoricaner der nicht mehr nach Hause fand. Am Abend trafen wir uns mit Karin und Nadine (studiert gerade in Jaén) zum Tapas-Essen und Bier trinken. Mh, es wurde wieder mal etwas länger.
Montag 26.02.2007
Michi und ich waren einkaufen und sind in der Stadt herumgelaufe und um drei haben wir uns mit Andi getroffen der in der Führung im Stadion gemacht hat. Wir sahen uns den Königspalast an und sind quer durch die Sadt zum Reitro-Park gelaufen. Im Park gabs dann Picknick und wir haben die Sonne genossen. Am Abend sind wir essen geganen und zum Abschluss unseres Madrid-Aufenthalts gings noch einmal in die Spielhalle. Michi ich will tanzen!!!!
Dienstag 27.02.2007
Um halb neun machten mit uns mit der Metro auf den Weg Richtung Flughafen. Aßen noch ein teures Flughafen-Frühstück und um 11:20 ging unser Flug. Wir kamen um 11:30 Ortszeit in Porto an und dann gings erstmal nach Hause ins Bett. |
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